Heissluftballontraum

Heissluftballontraum

Technik

Brennersystem von innen

Zuerst liegt der Ballon, das heißt die Nylonhülle, flach und ausgebreitet auf dem Boden. Der Korb, der aus Weidengeflecht besteht, liegt auf der Seite. Die Hülle wird mit einem Kaltluftgebläse bis zu 3/4 gefüllt. Dann wird die Luft mit einer ca. 4 m langen Flamme aufgeheizt. Das Brennersystem arbeitet aus Sicherheitsgründen mit zwei voneinander unabhängigen Brennern, die das umweltfreundliche Propangas mit einer hohen Temperatur in den Ballon “feuern”. Dies geschieht so lange, bis die Luft so warm ist, dass sie den ganzen Ballon samt Passagieren in die Luft heben kann. Die Hüllentemperatur geht bis über 100°C und die Gesamthöhe mit Korb beträgt 25 m, der größte Durchmesser beträgt 18 m und das Hüllenvolumen fasst 3000 cbm. Da die Luft wieder abkühlt, muss der Pilot während der Fahrt nachheizen.

Halterungssystem für die Ballonhülle

Halterungssystem der Ballonhülle

Bei der Landung wird ein optimaler Landeplatz gesucht, wozu meistens eine Wiese oder Stoppelfelder in Frage kommen. Bei der Ballonfahrt kann nicht nach rechts oder links gesteuert werden. Die Richtung, in die man fährt, bestimmt alleine der Wind. Die Landung ist immer anders, manchmal bleibt der Korb stehen, aber zu 50 % kippt er auf die Seite. Fast immer erfolgt die Landung durch mehrere Hüpfer.